Freiburg/Stuttgart. Die Caritas in Baden-Württemberg hat im vergangenen Jahr 1.329.150,92 Euro gesammelt – ein Ergebnis, das angesichts gesellschaftlicher Unsicherheiten alles andere als selbstverständlich ist. Die Diözesan-Caritasverbände Freiburg und Rottenburg Stuttgart sprechen von einem deutlichen Signal der Solidarität. Gerade in Zeiten, in denen viele selbst unter Druck stehen, sei es ermutigend zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, andere zu unterstützen, so die Vorstandsvorsitzenden Birgit Schaer und Oliver Merkelbach.
In ihrer täglichen Arbeit erlebt die Caritas, wie groß die Not ist: Armut, Einsamkeit, Alter, Fluchterfahrungen – die Gründe sind vielfältig, die Lage oft existenziell. Spenden eröffnen hier neue Perspektiven, betonen Schaer und Merkelbach.
Ein erheblicher Teil der Gelder bleibt direkt vor Ort: Ein Drittel in der Erzdiözese Freiburg, die Hälfte in der Diözese Rottenburg Stuttgart. Damit finanzieren die Pfarrgemeinden Projekte, die im Alltag oft leise wirken, aber viel bewegen: Besuchsdienste für einsame ältere Menschen, Naturwochenenden für benachteiligte Familien, Beratung in akuten Krisen, warme Mahlzeiten für Menschen mit kleinem Einkommen oder Angebote, die Geflüchteten helfen, in einer neuen Umgebung Fuß zu fassen.
Der restliche Betrag fließt an die Caritasverbände in Städten, Landkreisen, der Diözese und auf Bundesebene. Von dort aus werden zahlreiche Initiativen karitativer Träger unterstützt – überall dort, wo Hilfe gebraucht wird und soziale Lücken sonst offenblieben.
(Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V.)
